Unsere Spezialisten zeichnen sich durch einen ganzheitlichen Ansatz bei der Behandlung des Patienten aus – sie arbeiten eng zusammen und verbinden ihr Wissen und ihre Fähigkeiten aus verschiedenen Bereichen der Zahnmedizin!

Die Untersuchung der Okklusion (Zusammenbiss) ermöglicht es, die Ursache für die Beschwerden des Patienten im Bereich der Zähne, Muskeln und Kiefergelenke zu ermitteln. Dieses Wissen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Behandlung.

Die Kiefergelenke sind für die korrekte Funktion und die Verbindung des Unterkiefers mit dem Schädel verantwortlich. Bei einem falschen Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers spricht man von einer Okklusionsstörung.

Funktionsstörungen der Kiefergelenke betreffen etwa 80 bis 90 % der Bevölkerung, unterscheiden sich im Schweregrad und stellen ein ernstes gesellschaftliches Problem dar.

Symptome einer Okklusionserkrankung:

  • Bruxismus – Zähneknirschen,
  • Zähneknirschen,
  • Zähnepressen,
  • Zahnschmelzrisse,
  • zahnhalsnahe Defekte,
  • Schmerzen in den Gesichtsmuskeln,
  • Brüchigkeit der Zähne und Zahnersatz (z. B. Kronen und Brücken),
  • Kopfschmerzen unbekannter Ursache, die mit Migräne verwechselt werden,
  • Tinnitus,
  • Überempfindlichkeit der Zähne,
  • Erfolglose kieferorthopädische Behandlungen,
  • Fehlfunktionen der Kiefergelenke:
    • Knacken in den Gelenken
    • Springen des Unterkiefers bei weitem Öffnen
    • Hängenbleiben oder Blockieren des Unterkiefers
    • eingeschränkte Öffnungsfähigkeit von Ober- und Unterkiefer
    • zu starker Druck von Ober- und Unterkiefer, der Schmerzen verursacht
    • morgendliche Ermüdung der Gesichtsmuskulatur
    • Überlastung der Muskeln, die zu Kopf- und Nackenschmerzen führt
    • Gelenkschmerzen.

Es ist sehr wichtig, rechtzeitig mit der Behandlung der oben genannten Symptome zu beginnen, da sie sich sonst auf den Hals-, Nacken- und Rückenbereich ausbreiten und zu einer schmerzhaften und chronischen Entzündung des Kiefergelenks führen können.

Der Schlüssel zu einer korrekten, ästhetischen und vollständigen Zahnmedizin ist das Verständnis der Funktion des Kauapparats und der Okklusion!

Hauptursachen für Störungen im Bereich des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur:

  • Fehlkontakte zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers als Folge von zahnärztlichen, prothetischen und kieferorthopädischen Behandlungen,
  • Fehlstellungen der Zähne,
  • Haltungsfehler,
  • mechanische Verletzungen im Kopfbereich, insbesondere im Kieferbereich,
  • starker, lang anhaltender Stress,
  • starke psychische Traumata.

Behandlung von Fehlstellungen

Die Behandlung von Fehlstellungen wird immer individuell auf das Problem des Patienten abgestimmt und erfordert oft die Zusammenarbeit von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Zahnmedizin.

Behandlungsmethoden für Fehlstellungen:

  • Entspannungsschiene (Silikonauflage für den Zahnbogen) – hat eine therapeutische Wirkung, da sie durch die Entspannung der Muskeln Muskelschmerzen lindert. Besonders empfehlenswert bei Zähneknirschen (Bruxismus).
  • Okklusionsschiene (Kunststoffaufsatz für die Zähne oder die Zunge) – ermöglicht die richtige Positionierung der Kiefer zueinander und verhindert so das Zusammenbeißen der Zähne und die Anspannung der Kaumuskulatur.
  • Konservative Behandlung – Veränderung der Form und Größe der Zähne durch geeignete Rekonstruktion oder Austausch von Füllungen.
  • Prothetische Behandlung – bei Zahnlücken Anfertigung von Kronen, Brücken, oft in Verbindung mit einer Implantatbehandlung.
  • Kieferorthopädische Behandlung – Anwendung geeigneter kieferorthopädischer Behandlungsmethoden bei Fehlstellungen der Zähne.
  • Parodontologische Behandlung – Senkung, Freilegung, manchmal Rückgang des Zahnfleisches, Überempfindlichkeit der Zahnhälse, Zahnfleischtaschen können durch Kürettage, Behandlung von Zahnfleischrückgang oder Zahnschienen geheilt werden.
  • Chirurgische Behandlung – wird bei weit fortgeschrittenen anatomischen Veränderungen in den Gelenken und bei lang anhaltenden, schwer zu behandelnden Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks angewendet.

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